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REIFENWECHSEL

Alle bitte anschnallen!

§ 22 StVO Abs. 1 sagt „Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herab- fallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.“ Wir sagen: Sparen Sie sich den Stress und lassen Sie Räder oder Reifen nach dem Wechseln einfach bei uns. Wir lagern sie fachgerecht ein und sorgen dafür, dass sie keinen Schaden nehmen. Und wenn Sie Ihre Räder doch mitnehmen möchten, helfen wir Ihnen gerne mit Spanngurten zur Sicherung aus – schließlich sollen aus Reifen bei einer Vollbremsung keine Gummigeschosse werden.

In welchem Zeitraum gilt die Winterreifenpflicht?

Eine generelle Winterreifenpflicht gibt es in Deutschland nicht, stattdessen eine situative. Das heißt, dass man bei winterlichen Straßenverhältnissen, also bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte, nur mit Winterreifen fahren darf. Die Faustformel von Oktober bis Ostern (O bis O) ist ein grober Hinweis, hat rechtlich jedoch keine Relevanz. Die situative Winterreifenpflicht gilt dann als erfüllt, wenn auf allen Radpositionen, also auf allen vier Rädern, Winterreifen montiert sind.

Woran erkenne ich einen Winterreifen?

Aktuelle Winterreifen erkennt man am Alpine-Symbol, einem Bergpiktogramm mit Schneeflocke. Zusätzlich gelten bis zum 30. September 2024 Reifen mit M+S Kennzeichnung als wintertauglich, wenn sie bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind.

Ganzjahresreifen lohnen sich kaum

München -   Ganzjahresreifen ersparen den halbjährlichen Reifenwechsel und damit mögliche Kosten für Werkstatt und Einlagerung. Bei den Ausgaben für die Reifen dagegen gibt es nach Einschätzung von Vincen- zo Luca vom Tüv Süd keine wesentliche Ersparnis. ,,Ganzjahresreifen haben auch ihren Preis und Sie fahren sie das ganze Jahr‘‘, sagt der Tüv-Sprecher. ,,Sie fahren sich also schneller herunter und müssen öfter ausgetauscht werden.‘‘ Autofahrern muss klar sein, dass Ganzjahresreifen immer einen Spagat versuchen. Dabei haben sie ihre Stärke entweder im Winter- oder Sommerbereich. Doch selbst ein Allwetterreifen mit guter Wintereignung reicht nicht an einen reinen Winterreifen heran. ,,Wer zum Skifahren will in den österreichischen Alpen, kommt um einen Winterreifen nicht herum‘‘, sagt Luca. Wer dagegen viel in großer Hitze unterwegs ist, ist im mit einem Sommerreifen wohl besser beraten. ,,Für Extreme müssen Sie den Spezialisten nehmen‘‘ ,sagt Luca. Für wen eigen sich somit Ganzjahresreifen? Im Grunde für Autos, auf die folgende Punkte zutreffen: Sie werden im Jahr nicht allzu viele Kilometer gefahren, sind vor allem im Flachland ohne große Schneemengen und überwiegend in der Stadt unterwegs. Trifft das zu, stehen Halterinnen und Halter immer noch vor der Qual der Wahl: Welcher Ganzjahresreifen ist der Beste? Das kommt wiederum auf den konkreten Einsatz ein. Einen ersten Anhaltspunkt bietet das auf dem Reifen angebrachte EU-Reifenlabel. Die dort dargestellten Kriterien sind unter anderem der Rollwiderstand, die Nasshaftung sowie das Außenabrollgeräusch. Der Rollwiederstand etwa erlaubt Rückschlüsse darauf, wie viel Benzin das Auto mit einem bestimmten Reifen mehr oder weniger verbraucht. Diese Aspekte sollten Käuferinnen und Käufer schon einmal für sich gewichten, empfiehlt Luca. ,,Wer Details wissen will, sollte sich die Reifentests von Automobilclubs oder in Fachzeitschriften ansehen.

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